Blick auf die Esslinger Burg in Esslingen

Esslingen verbindet modernes Treiben mit malerischer Tradition wie kaum eine andere Stadt. Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt, die Esslinger Burg. Begleiten Sie uns auf einer kurzen Reise.

Die Esslinger Burg ist keine Burg im eigentlichen Sinne. Es handelt sich um die Teile der mittelalterlichen Befestigung, die bis in die Moderne überlebt haben. Nichtsdestotrotz ist sie allemal einen Besuch wert. Von den Mauern erhält man einen einzigartigen Blick über die gesamte Stadt. Der anliegende Garten lädt zum entspannen und abschalten ein. Welche Geschichten verbergen sich in dem alten Gemäuer?

Die Geschichte der Esslinger Burg

Unsere Geschichte beginnt im Jahr 1219. Friedrich II. ernannte Esslingen zur Stadt, wodurch eine Mauer zum Schutz gebaut wurde. Damals noch eher sporadisch, erhielt die Esslinger Burg Ihren Namen erst im späten 13. Jh. Bis dato glich die Stadtbefestigung mehr einem Vorposten. Rudolf von Habsburg ließ zwischen 1286 und 1287 zwei Schenkelmauern bauen.  Im folgenden Jahrtausend wurde die Stadtbefestigung durch eine dritte Mauer erweitert.

Zwischen 1519 und 1531 wurde erneut angebaut mit einer Burgsteige, einem Wall und einem Graben. Diese Anbauten waren dringend notwendig, denn Ulrich von Württemberg fand zunehmend Interesse an der Stadt. Kurz zuvor gelang es ihm die Stadt Reutlingen un erobern, doch an der Esslinger Burg biss er sich die Zähne aus.

1525 wurde der dicke Turm errichtet, der bis heute die Kontur des Bergs definiert. Einige weitere Anbauten folgen, doch die wichtigsten sind hiermit genannt. Erst zum Stadjubiläum 1977 wurde die Anlage in großen Teilen saniert. 1981 wurde dann auch der Pulverturm erneuert und Touristen zugänglich gemacht.

Der Blick über die Stadt

Damit Sie sich ein Bild der Burg machen können, haben wir einige Impressionen des Youtube-Kanal Monika Pandschala Schohe für sie eingebettet.

Die authentischen Gemäuer erzählen die Geschichten vergangener Jahre. Ein Einblick in die Zeiten der Ritter und Mägde.

  • Unser Tipp für Historiker: Besuchen Sie die Burg an einem schönen Tag im Herbst oder Winter. Gerade bei niedrigen Temperaturen und leichtem Nebel entfaltet die Burg ihr volles Ambiente.
  • Unser Tipp für Familien: In den Sommermonaten finden unterschiedlichste Festlichkeiten auf der Burg statt.

Verpassen Sie in jedem Fall bei Ihrem Besuch nicht die Sektverkostung im Kessler Karree 18. Hier befindet sich die älteste Sektkellerei Deutschlands.

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