4 Tipps für die Wohnungssuche in Stuttgart

Die Wohnungssuche in Stuttgart ist so eine Sache. Das Angebot ist knapp, die Nachfrage gigantisch – und damit die Preise sehr teuer. Die Suche nach der richtigen Wohnung kann viel Zeit in Anspruch nehmen und an den Nerven zehren. Deshalb geben wir in diesem Artikel 4 Tipps, die die Wohnungssuche in Stuttgart zumindest erleichtern können.

Starte eine mediale Großoffensive

Je mehr Menschen von dem Unterfangen wissen, desto höher die Chance, dass etwas Brauchbares dabei herauskommt. Deshalb gilt: Teilen! Teilen! Teilen! Die Möglichkeiten sind größer als je zuvor. Am besten also auf so viele wie möglich zugreifen.

Ein Post (oder mehrere) auf den verschiedenen Social Media Plattformen ist ein guter Anfang. So werden direkt alle Menschen erreicht, die sich in der eigenen Freundesliste befinden. Zusätzlich bietet es sich an, Gruppen beizutreten, in denen sich um Mietgesuche dreht. Doch auch digitale schwarze Bretter sind eine geeignete Anlaufstelle.

Darüber hinaus bieten sich diverse online Immobilienportale an. Diese eigenen sich insbesondere, um einen ersten Überblick über den Markt und die örtlichen Preise zu erhalten.

Doch auch Zeitungen sollten nicht vergessen werden! Insbesondere ältere Vermieter inserieren ihre Wohnung dort oder suchen sich potenzielle Kandidaten über den Bereich der Wohngesuche. Diese Art der Suche ist im Gegensatz zum online Vorgehen zwar kostenlos, dafür garantiert sie meist eine Einzelbesichtigung. Man muss sich also nicht mit 30 anderen Parteien gleichzeitig durch die Wohnung quetschen.

Klingt im ersten Moment vielleicht ungeeignet, doch schwarze Bretter an Hochschulen funktionieren ausgezeichnet, um das Wohnungsgesuch anzubringen oder sich über die ausgeschriebenen einen Überblick zu verschaffen.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch der Klassiker Mund zu Mund Propaganda. Einfach jedem, den man trifft, vom eigenen Vorhaben erzählen. Vielleicht hat ja die Schwester des Cousins eines Freundes genau das richtige Angebot parat…

2. Dem Bau- und Wohnungsverein beitreten

Im Portfolio des Bau- und Wohnungsvereins befinden sich um die 5.000 Mietwohnungen, die dieser verwaltet. Mit vergleichsweise wenig Aufwand, lässt sich hier viel erreichen. Es muss lediglich ein Interessentenbogen ausgefüllt und eingereicht werden. Anschließend prüft der Verein, ob eine der Mietwohnungen im Portfolio in Frage kommt. Sollte das der Fall sein, gehen automatisch die Angebote zu.

3. Eine Hand wäscht die andere

Die Plattform Mitwohnen.org verfolgt ein einzigartiges Konzept. Dort bieten Vermieter Wohnungen und Zimmer an, die günstiger sind als sonst. Um in den Genuss der vergünstigten Konditionen zu kommen, muss mit angepackt werden. Beispielsweise in Form von Gartenarbeit oder Unterstützung im Alltag. Ein super Konzept, wie wir finden.

4. Einen Immobilienmakler beauftragen

Ja, Immobilienmakler sind teuer! Ja, Immobilienmakler bedeuten zusätzliche Kosten! Aber es kann sich lohnen! Mit der Beauftragung eines Immobilienmaklers spart man sich vor allem eines: Zeit. Da dieser anhand der Kriterien die Suche übernimmt, muss man nicht selbst aktiv werden, sondern kann auf die Ergebnisse warten. Außerdem hat dieser Zugriff auf Immobilien, die auf dem freien Markt nicht gehandelt werden. Diese sind meist besonders begehrt und attraktiv. Auch wenn ein Makler zusätzliche Kosten bedeutet, die Nerven werden es einem danken.

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